Za'atar Gewürzmischung mit Thymian, Majoran, Oregano, Cumin und Sumach

Za’atar – arabische Gewürzmischung – selbst gemacht

Za’atar, Zaatar, Zahtar oder Zatar oder so ähnlich ist eine orientalische Gewürzmischung.

Das Grundrezept besteht aus Sumach, einer Gewürzpflanze, die vor allem in Sizilien, in der Türkei, im Iran und in Zentralasien vorkommt, aus gerösteten Sesamsamen, Zahta-Kraut und Salz. Das namensgebende Zahtar Kraut besteht aus getrockneten Blättern der Pflanzen Majorana syriaca und oder Thymbra capitata, die geschmacklich eher an Oregano erinnern. Da das Zahtar Kraut hier schwer zu bekommen ist, nehme ich einfach eine Mischung aus Thymian, Majoran und Oregano:

Zutaten: 
  • 2 EL geröstete Sesamsamen
  • 2 EL Sumach
  • 2 EL getrockneter Thymian
  • 1 EL getrockneter Oregano
  • 1 EL getrockneter Majoran
  • 1 TL Cumin, gemahlen
  • 1/2 TL Meersalz oder Steinsalz
 Zubereitung:
Sesam in einer Pfanne ohne Öl rösten, abkühlen lassen und mit den anderen Kräutern und Gewürzen fein vermahlen.
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Passt zu arabischem Fladenbrot und zu orientalischen Gerichten.

Za’atar Öl

Aus dem Za’atar Gewürz lässt sich auch ein wunderbares Za’atar-Öl herstellen:
  • 250 ml Olivenöl
  • 3-4 EL Za’atar Gewürzmischung

Zubereitung:

Das Öl mit der Gewürzmischung mischen und einige Tage ziehen lassen.  Das Za’atar Öl eignet sich hervorragend als Würzöl für Fladenbrot, für Gemüse, Fisch oder Fleisch oder für Kartoffeln.

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12 Kommentare

    1. Ja, genau. Das habe ich auch schon probiert – schmeckt fantastisch. Za’atar Öl ist super einfach und schnell gemacht. Bestens geeignet für jede Party, Appetizer und zum Apéro. Werde ich noch ergänzen. danke für den Hinweis 😉 LG

    1. Ja, es gibt für Za’atar tatsächlich keine Standard-Zusammensetzung, ähnlich wie bei Curry. Ich habe hier nur eine exemplarische Mischung zusammengestellt, die mir am besten schmeckt.

      1. Ich war durch Jotam Ottolenghi darauf aumerksam geworden. Ich hab mein (Thymianlastiges) jordanisches Zatar schon öfters eingesetzt und es gefällt mir gut. Übrigens ist Sumach auch in USA bekannt, unter anderem eine Variante (poison sumac) die Hautausschlag mit Juckreiz verursacht.

        1. Yotam Ottolenghi gehört zu meinen absoluten Lieblingsköchen. Ich liebe seine Rezepte. Das Poison Sumac werde ich wohl nicht verwenden ;-). Ich habe eine gut verträgliche Bio Variante, die ich auch für meine Zatar Mischung verwertet habe – ohne Hautausschlag.

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